MONTAG DER 6. OSTERWOCHE, 11. MAI
19.00 Heilige Messe
19.30 Ausssetzung des Allerheiligsten, Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit
20.15 Eucharistischer Segen
Anschliessend Katechese im Pfarrsaal (Pfarrhaus)
DIENSTAG DER 6. OSTERWOCHE, 12. MAI
19.00 Heilige Messe
MITTWOCH DER 6. OSTERWOCHE, 13. MAI
7.20 Schülermesse
15.00 Fahrrad-Wallfahrt zur Kapelle St. Sebastian und Fridolin in Bangs
18.15-18.45 Beichtgelegenheit
19.00 Vorabendmesse
DONNERSTAG, 14. MAI
Hochfest Christi Himmelfahrt (Auffahrt)
10.00 Heilige Messe an der Wieslegasse
Musikalische Umrahmung: durch den Musikverein Frohsinn
Wenn die grosse Glocke um 8.31 Uhr läutet, findet der Feldgottesdienst statt. Wenn die grosse Glocke um 9.01 Uhr läutet, findet die Messe wegen Schlechtwetter in der Pfarrkirche statt.
FREITAG DER 6. OSTERWOCHE, 15. MAI
19.00 Heilige Messe
19.30-20.30 Aussetzung des Allerheiligsten, Lobpreisstunde, Beichtgelegenheit, eucharistischer Segen
SAMSTAG DER 6. OSTERWOCHE, 16. MAI
11.00 Taufe von Dinio Lüchinger
18.15-18.45 Beichtgelegenheit
19.00 Vorabendmesse
† Stiftmesse für Pfr. Gebhard W. Matt
† Stiftmesse für Paul Rüegg-Spalt
Medienopfer für das Kirchenblatt IN CHRISTO
SIEBTER SONNTAG DER OSTERZEIT, 17. MAI
Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
10.00 Heilige Messe für die Pfarrei
19.00 Maiandacht, gesangliche Umrahmung: Frauenchor Ruggell
MONTAG DER 7. OSTERWOCHE, 18. MAI
Jahrestag der Amtseinführung von Papst Leo XIV. (2025)
19.00 Heilige Messe
DIENSTAG DER 7. OSTERWOCHE, 19. MAI
Kirchweihtag (19. Mai 1911), Hochfest
19.00 Heilige Messe
MITTWOCH, DER 7. OSTERWOCHE, 20. MAI
7.20 Schülermesse
DONNERSTAG, DER 7. OSTERWOCHE, 21. MAI
8.00 Heilige Messe
FREITAG, DER 7. OSTERWOCHE, 22. MAI
18.15 Eucharistische Anbetung
19.00 Hl. Messe
† Stiftmesse für Mathilde Jehle-Oehry
SAMSTAG DER 7. OSTERWOCHE, 23. MAI
17.00 Ministrantenprobe für den Pfingstsonntag
18.15-18.45 Beichtgelegenheit
19.00 Vorabendmesse
† Stiftmesse für Heinrich Hoop (85)
† Stiftmesse für Irmgard und Eugen Büchel-Wohlwend
† Stiftmesse für Verena Büchel-Schreiber
Kollekte: Diözesanopfer
PFINGSTSONNTAG, 24. MAI
10.00 Feierliches Hochamt zum Pfingstfest mit dem MGV Kirchenchor, Heilige Messe für die Pfarrei
Der Chor singt die Messe Brève Nr. 7 von Charles Gounod und von Gerhard Kronenberg das «Confirma hoc Deus»
† Dreissigster für Erika Hasler
† Stiftmesse für Ida Hasler-Öhri
† Gedächtnis für Willi und Berta Büchel-Rederer
19.00 Maiandacht
PFINGSTMONTAG, 25. MAI
10.00 Heilige Messe
DIENSTAG, 26. MAI
Hl. Philipp Neri
19.00 Heilige Messe
MITTWOCH, 27. MAI
7.20 Schülermesse
DONNERSTAG, 28. MAI
8.00 Heilige Messe
FREITAG, 29. MAI
19.00 Heilige Messe
† Stiftmesse für August Büchel (38)
SAMSTAG, 30. MAI
17.00 Ministrantenprobe für den Dreifaltigkeitssonntag
18.15-18.45 Beichtgelegenheit
19.00 Vorabendmesse
† Stiftmesse für Hedwig und Franz Büchel
† Stiftmesse für Eva Maria Büchel-Oehry
DREIFALTIGKEITSSONNTAG, 31. MAI
10.00 Heilige Messe für die Pfarrei mit Aufnahme der neuen Ministrantinnen und Ministranten
19.00 Maiandacht
PFINGSTEN
Das Pfingstfest wird am 50. Tag der Osterzeit gefeiert. Es steht für den Tag, an dem der Heilige Geist auf die Apostel herabkam und ihnen die Kraft und die Fähigkeit gab, die Botschaft Jesu Christi in die Welt zu tragen, wie es ihnen Jesus vor seiner Himmelfahrt aufgetragen hat: «Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe» (Mt 28,19-20).
Erst nach der Herabkunft des Heiligen Geistes hatten die Jünger die Kraft und den Mut, diesem Auftrag Jesu zu folgen. Deshalb gilt Pfingsten als Geburtstag der Kirche. Denn der Heilige Geist machte aus den verängstigten Jüngern, die sich hinter verschlossenen Türen versteckten und um ihr Leben bangten, mutige Verkünder des christlichen Glaubens und schweisste sie zu einer lebendigen Gemeinschaft zusammen. Diese Verwandlung ist aus christlicher Perspektive eine Gabe des Heiligen Geistes.
In der Apostelgeschichte heisst es dazu: «Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sassen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen liess sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab» (Apg 2,1-4).
Ein alter katholischer Brauch ist es, an den neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten die so genannte Pfingstnovene um das Kommen des Heiligen Geistes zu beten.
Die Liturgische Farbe an Pfingsten ist Rot als Farbe des Feuers und des Heiligen Geistes. Denn in der Apostelgeschichte wird das Brausen des Heiligen Geistes mit dem Feuer verglichen.
ERSTKOMMUNION 2026 - 23 Kinder der 2. Primarschulklassen empfingen am Weissen Sonntag zum ersten Mal den Leib Christi.
FAHRRAD-WALLFAHRT ZUR KAPELLE IN BANGS 13. MAI
In Erinnerung an die früheren Bittgänge vor Christi Himmelfahrt möchten wir auch dieses Jahr eine kleine Wallfahrt mit dem Fahrrad zur Kapelle zu den heiligen Sebastian und Fridolin in Bangs anregen. Treffpunkt ist am Mittwoch, 13. Mai um 15 Uhr bei der Pfarrkirche Ruggell. Wir fahren über das Ruggeller Riet und machen je eine Station bei den Kappile in der Fallagass und auf der Bangserwesa. In der Bangser Kapelle halten wir um ca. 15.30 Uhr eine kurze Andacht um eine gute Ernte. Auch Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen. Nach der Rückkehr um ca. 16.15 Uhr lädt der Pfarrer zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal im Pfarrahaus ein. An diesem Nachmittag ist das Gasthaus Kreuz in Bangs leider schon mit einer grossen Gruppe besetzt.
EINLADUNG ZUR PFARREIWALLFAHRT AUF DIE INSEL REICHENAU AM MITTWOCH, 10. JUNI 2026
Die diesjährige Pfarreiwallfahrt führt uns auf die Insel Reichenau. Es ist möglich, Teile der Wallfahrt auf der Insel Reichenau dem Uferweg entlang zu Fuss zu gehen (am Vormittag von nach St. Georg zum Münster St. Maria und Markus und nach dem Mittagessen zur Kirche St. Peter und Paul).
Hier das Programm:
8:15 Abfahrt von Ruggell
10:00 Ankunft auf der Reichenau (Möglichkeit zu Fuss zu gehen)
11:00 Hl. Messe im Münster St. Maria und Markus
12:00 Mittagessen im Restaurant «mein Inselglück»
14:00 Weiterfahrt zur Kirche St. Peter und Paul (Möglichkeit zu Fuss zu gehen)
15:00 Rückfahrt nach Ruggell
17:00 Ankunft in Ruggell
Preis inkl. Mittagessen: CHF 80.00
Herzliche Einladung an alle Pfarrblattleser!
Anmeldungen sind ab sofort beim Pfarramt möglich: Tel. 373 14 49, Mobiltel. 791 76 05, kath.pfarramt@ruggell.li. Bitte bei der Anmeldung allfällige Wünsche zum Essen angeben, z.B. Lactose- oder Glutenunverträglichkeit, vegetarisches Essen.
Das Benediktinerkloster auf der Insel Reichenau spielte für die Geschichte des Christentums in unserer Gegend eine wichtige Rolle. Es wurde 724 vom hl. Pirmin gegründet, der den Urwald auf der zuvor unbewohnten Insel rodete und die Insel bewohnbar machte. Der hl. Meinrad (797-861), Gründer des Klosters Einsiedeln, war Mönch auf der Reichenau, bis er sich auf den Etzelpass und schliesslich in die Klause «im finsteren Wald» zurückzog. Der hl. Wolfgang besuchte als Zehnjähriger die Klosterschule Reichenau.
Das Kloster erlebte in der Geschichte Blüten und Niedergang. Bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1757 zählte es zu den bedeutendsten Benediktinerklöstern im deutschen Sprachraum. Im Jahr 830 wurden Reliquien des Heiligen Markus und 925 eine Heilig-Blut-Reliquie (ein byzantinisches Abtskreuz, das blutgetränkte Erde von Golgatha und Holzsplitter enthält) auf die Reichenau gebracht.
WETTERSEGEN
Im Fürstentum Liechtenstein ist es üblich, den Wettersegen vom Fest des hl. Apostels und Evangelisten Markus (25. April) bis zum Fest Kreuzerhöhung (14. September) zu spenden. In Ruggell tun wir dies fast täglich.
Liturgie und Wetter – das ist kein dem Klimawandel verdanktes Modethema. Gott als Schöpfer allen Lebens anzurufen ist heute so aktuell wie in früheren Zeiten.
Dass Unwetter grossen Schaden anrichten können, erleben wir immer wieder. Und wer selber schon mal in ein Gewitter geraten ist, weiss wie bedrohlich die Kräfte der Natur wirken. Es erstaunt deshalb nicht, dass auch Christen glaubten, dass im Gewitter böse Dämonen wirksam waren und ihr Unwesen trieben. Kein Wunder betete man deshalb um Abwehr dieser feindlichen Kräfte. So entstand dann auch der sogenannte Wettersegen.
Im deutschsprachigen Raum setzte sich der Brauch durch, den Segen mit einem Kreuzpartikel zu erteilen. Im Gegensatz zum «römischen» Wettersegen, der nur bei drohendem Unheil gebetet wurde, spendete man den «deutschen» Wettersegen vom April bis zum September täglich nach der heiligen Messe. Dieser Brauch hat sich im deutschsprachigen Gebiet bis heute erhalten. Vom Festtag des Heiligen Markus am 25. April bis zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September kann dieser Segen als erweiterter Schlusssegen der Messfeier erteilt werden. Heute geht es nicht mehr um die Abwehr dämonischer Kräfte, sondern vielmehr um ein direktes Gebet an Gott, dass er Schaden und Unheil fernhalten möge.
Im Wettersegen des Messbuches werden nicht nur die Menschen gesegnet, sondern auch die Felder, die Gärten und der Wald. Ein schöner Hinweis, dass auch die Natur Teil der göttlichen Schöpfung ist und ihr der Segen Gottes zugesprochen werden kann:
«Gott der allmächtige Vater, segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter; er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern. Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde. Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit und Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist. Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.»